Das Projekt HOME SWEET HOME setzt sich künstlerisch mit dem existenziellen Bedürfnis nach einem „Nest“ auseinander. In der heutigen Zeit, in der Begriffe wie Heimat und Sicherheit zunehmend zerbrechlich wirken, möchte diese Ausstellung einen geschützten Raum für Reflexion und Begegnung bieten.
Ein wesentlicher Teil des Projekts ist die interaktive multimediale Komponente. Über den folgenden Link können Sie die geplante visuelle Sequenz vorab sichten:
Täglich begegnen uns Menschen, die ihr Nest verloren haben. Menschen, für die der öffentliche Raum Kölns kein Ort der Geborgenheit, sondern einer der Kälte und Unsicherheit ist. Wenn ein Mensch sein Zuhause verliert, bricht das Fundament seiner Identität weg.
Resonanzraum St. Gertrud:
Die Architektur von Gottfried Böhm bietet für dieses Thema einen einzigartigen Resonanzraum. Der Sichtbeton von St. Gertrud wirkt wie ein schützender Panzer – eine felsenfeste Burg, die in ihrer rauen Ästhetik die Härte der Straße widerspiegelt, aber im Inneren eine ungeahnte Geborgenheit schenkt.
In diesem sakralen Raum wollen wir den Fokus auf jene richten, die oft übersehen werden. Das wachsende Kreuz am Ende der Installation schlägt die Brücke zur katholischen Botschaft: Jesus Christus als der letzte, unzerstörbare Zufluchtsort. Er ist das Nest für die Namenlosen, das auch dann noch Halt bietet, wenn jedes irdische Dach wegbricht. Die Ausstellung soll zeigen, dass Jesus gerade dort zu finden ist, wo die Welt nur noch Beton und Kälte sieht.
| Thema | Inhaltliche Umsetzung |
|---|---|
| Heimat & Nest | Das Zuhause als Ort der Wärme und des Durchatmens. |
| Verlust | Folgen von Obdachlosigkeit und emotionaler Entwurzelung. |
| Begegnung | Dialog zwischen Menschen mit und ohne festem Wohnsitz. |
| Jesus als Anker | Das wachsende Kreuz als Symbol für die unbedingte Zuflucht bei Gott. |