CYLVESTER, Liebig 257 (ALB) Workshop

Am Donnerstag den 24.11.2022 fand der Workshop mit CYLVESTER die mobile Medienkunst-Installation ALL YOUR BASE statt. ALB ermöglicht interaktive audiovisuelle Medienkunst im urbanen Raum – mobil & kompakt. Der Workshop fand im Begegnungsrad KLuG – Köln leben & gestalten e.V. statt, zum ALB Video.

 

All Your Base

Die Projektionen der AYB die auf der Fassade der Liebig 257 zu sehen waren nutze ich zur Inspiration. Ich entschied mich drei ausgewählte Fotos zu verwenden, die ich gemacht hatte, um damit weiter zu arbeiten. Die Idee die Zahl 3 weiter zu verwenden um diese über drei Themenfelder Thematisch aufzugreifen, entstand am Anfang des Projektes und führte zu dem folgenden Konzept, dass ich in den nächsten Wochen weiterverfolgen werde. Die Bilder werden nach und nach auf diesem Blog, und auf Instagram gezeigt.

  • Abstrakte Interpretationen ohne die Darstellung des Gebäudes, basierend auf Farben und Formen
  • Digitales Painting, mit Stilmitteln des Expressionismus
  • Grafiken in Schwarz-Weiß

Es entstand noch das folgende Plakat um den Bezug zu dem AYB Workshop herzustellen der mir als Quelle diente für das Digital Painting, nicht interaktiv, sondern als Image in einer  Dimension.

Title: Köln am Rhein

ST, 2022 Format 50×60 cm, gerahmt.

Fahrt über die Kölner Rheinbrücke bei Nacht von Ernst Stadler

Der Schnellzug tastet sich
und stößt die Dunkelheit entlang.
Kein Stern will vor. Die ganze Welt ist nur ein enger,
nachtumschienter Minengang,
Darein zuweilen Förderstellen
blauen Lichtes jähe Horizonte reißen: Feuerkreis
Von Kugellampen, Dächern, Schloten,
dampfend, strömend … nur sekundenweis …
Und wieder alles schwarz.

Als führen wir ins Eingeweid der Nacht zur Schicht.
Nun taumeln Lichter her … verirrt, trostlos vereinsamt …
mehr … und sammeln sich … und werden dicht.
Gerippe grauer Häuserfronten liegen bloß,
im Zwielicht bleichend, tot –
etwas muß kommen … o, ich fühl es schwer
Im Hirn. Eine Beklemmung singt im Blut.

Dann dröhnt der Boden plötzlich wie ein Meer:
Wir fliegen, aufgehoben,
königlich durch nachtentrissne Luft, hoch übern Strom.
O Biegung der Millionen Lichter, stumme Wacht,
Vor deren blitzender Parade
schwer die Wasser abwärts rollen.

Endloses Spalier, zum Gruß gestellt bei Nacht!
Wie Fackeln stürmend! Freudiges!
Salut von Schiffen über blauer See! Bestirntes Fest!
Wimmelnd, mit hellen Augen hingedrängt!
Bis wo die Stadt
mit letzten Häusern ihren Gast entläßt.

Und dann die langen Einsamkeiten. Nackte Ufer.
Stille. Nacht. Besinnung. Einkehr. Kommunion.
Und Glut und Drang
Zum Letzten, Segnenden. Zum Zeugungsfest.
Zur Wollust. Zum Gebet. Zum Meer.
Zum Untergang.

Ernst Stadler (* 11.08.1883, † 30.10.1914)

Portfolio and presentation of my digital art work 2022

In this video I would like to introduce you to some pictures and explain the creative process as well as the ideas that led to the picture. Nothing is created by chance alone. Art offers the opportunity to free oneself from everyday life and to open up spaces that would otherwise remain closed. Open the door and let yourself be surprised.

Titel: Dekarbonisierung ST 2022

Das Thema Klimaschutz beschäftigt und betrifft uns alle. Nicht nur die Menschen, sondern alle auf der Erde. Was atmet lebt. »Earth for All«.
Die künstlerische Auseinandersetzung zum Thema Klimawandel ist komplex, vielschichtig und zum Teil geprägt durch unterschiedliche individuelle Wahrnehmungen, Meinungen und Fakten.

Die künstlerische Herausforderung bestand darin, einen Weg zu finden, die zum Teil sichtbaren extremen Auswirkungen des Klimawandels in einem Bild zu postulieren, erfahrbar, sichtbar zu machen. Die Komposition und Struktur des Bildes verfolgte über ein Konzept, das sich aus der Idee entwickelte, die Vernetzung der Themen zum Klimawandel in ihrer Vielschichtigkeit auf der Leinwand über Farben darzustellen. Die Konsequenz, die sich aus dem Konzept und dessen  Überlegungen ergab, führte zu folgender Erkenntnis: nur die Darstellung des Chaos kann dem gerecht werden. Dies spiegelt im wesentlichen die jetzige Situation wider, in der wir uns befinden.

Titel: „Dekarbonisierung“, ST 2022

Friedhof der Namenlosen in Wien an der Donau

Letzte Ruhestätte der Opfer der Donau.
 
Die tragischen Geschichten der Verstorbenen, die in einem einsamen Wiener Friedhof an der Donau ihre letzte Ruhe fanden, hat mich zutiefst bewegt. Schicksale von Menschen, die keinen anderen Ausweg mehr fanden, als sich in der Donau ihrem Schicksal zu ergeben, um sich umzubringen oder anderweitig unfreiwillig vom Leben in den Tod befördert zu werden.
 
Alle, die aus dem Leben geschieden sind, haben dies nicht verdient. Die Gründe dafür mögen vielfältig sein, niemand wählt den Freitod ohne Armut, Demütigungen und Kränkungen erlitten zu haben.
 
„Alle, die sich hier gesellen, trieb die Verzweiflung in die Wellen“. 
 
Zitat: „Eine ledige Dienstmagd, die sich umbrachte, weil sie schwanger war. Ein junger Mann, der sich hier am Grab seiner Mutter das Leben nahm. Ein Säugling, der in einer kleinen Kiste in der Donau trieb: „Sepperl“ nannte der Großvater das namenlose Baby. Drei Arbeiter aus Deutschland, die beim Hafenausbau in den 1930er Jahren zu Tode kamen. Nur einer liegt freiwillig hier: ein Gastwirt, der zu Lebzeiten darauf bestand, am Friedhof der Namenlosen beerdigt zu werden„.
 
Tafeln mit den Innschriften „Namenlos“ oder „Unbekannt“ zeugen über die Einsamkeit und die Vergänglichkeit. Die Donau nimmt und die Donau gibt.
 
Die Bilder zeigen diejenigen, die dort ihre letzte Ruhe fanden. Der Anblick der gusseisernen Grabkreuze soll uns zum Nachdenken anregen. Jeder von uns wird sterben, hoffentlich mit Würde und ohne Qual. 
 
Die Toten hier starben voller Kummer, durch Gewalt, oder mussten qualvoll ertrinken. Besuchen Sie die Webseite friedhof-der-namenlosen.
 
Blumenspenden und Sachspenden werden dort gerne angenommen und Sie können dazu beitragen, die Würde und das Andenken der Toten zu bewahren.

 

Die Bilder unterliegen der Creative Commons Lizenz, CC BY-NC dürfen weiterverwendet, verbreitet werden, allerdings nur mit der Namensnennung des Fotografen „ST“   
Die Nutzung für kommerzielle Zwecke, die dem Friedhof der Namenlosen nicht zugute kommt, ist ausgeschlossen.

Ausstellung, Vernissage 25.6.22: 19.30 Uhr, Köln, Galerie Smend

EIERPLÄTZCHEN-ROADSHOW

Die Künstler des Eierplätzchen-Montmartres stellen aus:

Vernissage 25.6.22: 19.30 Uhr

Galerie Smend, Mainzer Str.37, 50678 Köln

Öffnungszeiten 25.6.22: 14-22 Uhr – 26.6.22: 14-20 Uhr

Parallel stattfindende Aktionen und Livepainting

am 25.6.22: 14-22 Uhr, 26.6.22: 14-20 Uhr

auf dem Eierplätzchen (Kreisverkehr Teutoburger Str./Mainzer Str.)

und in der Galerie Mainzer Str.37

Beteiligte Künstler:

Peter Mück, Volker Paffenholz, Ursula Oppermann-Weber, Anne Ruffert, Nina Marxen, Peter Fischenich, Reinhard Scheithauer,  Taugeroad, Sven Teuber, Maren von Kölle, Georg Petermann, Nicola Pandel

Ausstellungskonzept:

Montmartre, den weltberühmten Platz, auf dem Künstler live

malen, gibt es nur in Paris? Irrtum! Der Kölner Montmartre

befindet sich auf den Straßen der Südstadt.

Hier treffen sich Sonntag für Sonntag, und das bereits seit 2017

Künstler aus Köln und Umgebung, um hier live zu arbeiten.

Einige in dieser Zeit entstandenen Werke werden nun exklusiv

in der Ausstellung “Eierplätzchen-Roadshow” am 25. und

26.Juni 2022 in der Galerie Smend ausgestellt !

Das Dorf Montmartre war im 19. Jahrhundert eine künstlerische und literarische Hochburg und beliebtes Ausflugsziel. Ohne sich mit bekannten Montmarte-Künstlern wie RenoirVan Gogh oder Picasso messen zu wollen, ziehen die „Eierplätzchen – Künstler“ seit dem Frühjahr 2017 über die Straßen in der Kölner Südstadt um dort live zu arbeiten und ihre Werke vorzustellen. Dabei holen sie sich auch ein stückweit den öffentlichen Raum zurück, der durch die anhaltende Reglementierung und Privatisierung immer mehr den Status des Allgemeingutes verliert.

Einige der in diesen 5 Jahren entstandenen Werke werden nun exklusiv
in der Ausstellung „Eierplätzchen-Roadshow“ in der Galerie Smend ausgestellt!

KUNST MACHT SCHULE!

crossart international im Foyer der VHS in Bergisch Gladbach

Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Am Montag, 07.02.2022 ist es soweit – da startet die Ausstellung „Einfach Kunst“ im Foyer der VHS in Bergisch Gladbach um 19.00 Uhr mit Live-Musik von Rafael Stolarski. 12 KünstlerInnen: Nina Marxen, Anne Palitza, Adi Topo, Susanne Fritsch, Rudolf Kaplan, Dirk Bachem, Sven Teuber, Robelis Rodriguez Mijares, Adam Sochaj, Ilse Wurzel, Kathrin Broden und Peter Mück stellen ihre Kunstwerke bis zum 04.03.2022  aus.

KUNST MACHT SCHULE!

Titel: Disperative destruktion, 2022, ST

Analyse über unserer verborgenen Identitäten die durch unsere eigene Erfahrung wie ein komplexes Labyrinth auf unser Bewusstsein einwirkt.

Form und Farbe werden durch eine neue Darstellung transformiert und verdichtet. Die Architektur ist ein in sich veränderbares System, dass sich im Urbanen Umfeld durch eine eigene Sprache und architektonischen Ausdrucksmöglichkeiten wieder spiegelt.
Wir laden den Betrachter dazu ein, einen neuen Blickwinkel auf das Urbane Umfeld einzunehmen.

Ausstellung: „Einfach Kunst“ Vernissage 7.2.2022, Crossart International

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kunstfreund*innen wir laden ein zur Kunstausstellung:

EINFACH KUNST !

Gruppenausstellung Künstlernetzwerk crossart internationalVernissage: 07.02.2022, 19 Uhrmit Vorstellung der teilnehmenden Künstler*innen:

Nina Marxen, Anne Palitza, Adi Topo, Susanne Fritsch, Rudolf Kaplan, Dirk Bachem, Sven Teuber, Robelis Rodriguez Mijares, Adam Sochaj, Ilse Wurzel, Kathrin Broden, Peter Mück

Ausstellung: 07.02. – 04.03.2022 Mo.-Fr. 08:00 – 21.00 Uhr

Foyer 1. und 2. Etage, VHS Bergisch Gladbach Buchmühlenstraße 12, 51465 Bergisch Gladbach

Zurzeit 2G sowie Maskenpflicht in Innenräumen. Die Ausstellung findet unter Einhaltung der aktuellen Coronaschutzverordnung statt. Eventuelle Aktualisierungen können hier nachgelesen werden: https://www.vhs-gl.de/

Ausstellungskonzept:

Die Volkshochschulen in Deutschland und anderen Ländern ermöglichen es auch Menschen ohne Qualifikation, wie z.B. das Abitur, sich in vielen Richtungen „akademisch“ weiterzubilden. Augenzwinkernd könnte man behaupten, dass dort auch „Nicht-Akademiker“ zu höheren Weihen gelangen und ihren Horizont erweitern können. In der VHS Bergisch-Gladbach möchten wir zeigen, wie vielfältig Kunst sein kann, die auch als Fach für Kurse dort angeboten wird. Bei crossart international herrscht eine Vielfalt künstlerischer Positionen mit spannenden Bezügen zwischen den Werken der Künstler. Mit der Ausstellung soll diese Breite gezeigt werden. Eine ausgewogene Mischung aus Malerei, Fotografie, Collagen, Fotografie und vieles mehr wird in dieser Gruppenausstellung des Künstlernetzwerks zu sehen sein. Diese Kunst erklärt sich dabei durch sich selbst – eben weil sie EINFACH KUNST ! ist und keiner intellektuellen Übersetzung bedarf!

Rostocker Heide, Black & White Fotografie mit 6 Bildern. Format 30×40, limitierte Auflage von jeweils 5 Bildern. Siehe Link: https://spark.adobe.com/page/EYYgpa0mLaHrr/ 

Arles 50 ans de photographie 2021

CURATORIALE DES RENCONTRES D’ARLES
APPEL À CANDIDATURES
24 SEPTEMBRE — 15 DÉCEMBRE 2021
La bourse de recherche curatoriale des Rencontres d’Arles d’un montant de 20 000 euros est ouverte à tou·te·s les commissaires d’exposition.

https://www.rencontres-arles.com/